Stationenweg

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben (Evangelium nach Johannes 20,29)

[Info] Das begehbare Labyrinth aus dem Jahr 2011 ist ein Sinnbild für das Leben. Es erklärt sich selbst: Folgt ein Mensch dem Weg, gibt es Fortschritt und Rückschritt, Wendepunkte, Umkreisen einer Mitte; das Ziel des Weges scheint mal näher und mal ferner. Es zielt auf die Mitte und von dort geht es auf neuem Weg zurück. (Es hat auch übertragene, symbolische Bedeutungen wie den Weg der Seele zur Erlösung.) Erst mit einem gewissen Abstand erschließt sich der Weg. Im Labyrinth gibt es keine Sackgasse, kein Weg ist vergebens.

Im Inneren der Lutherkirche lädt ein Gebetsleuchter in Form einer Weltkugel ein, eine Kerze zu entzünden und Fürbitte zu sprechen.

QR: andere Labyrinthe, Bild von oben, Online eine Kerze entzünden?

[Engel]:  Führe mich, o Herr, und leite / meinen Gang nach deinem Wort;

sei und bleibe du auch heute / mein Beschützer und mein Hort.

Nirgends als von dir allein / kann ich recht bewahret sein.

Deinen Engel zu mir sende, / der des bösen Feindes Macht,

List und Anschlag von mir wende / und mich halt in guter Acht,

der auch endlich mich zur Ruh / trage nach dem Himmel zu. (Heinrich Albert EG 445)

[Aktivierung] Über 250 Meter lang ist der Weg durch das Labyrinth.